Die Idee
Die Idee unserer Initiative ist die Förderung der Erforschung, Darstellung, Verlebendigung und Vernetzung des kulturellen Erbes Fuldas mit dem Schwerpunkt der Barockzeit im Sinne lokaler Identität und europäischer Zusammenhänge.
Ziel der Idee ist es, die Stadt Fulda und ihre Region über die geschichtliche Tradition mit einem unverwechselbaren „Aushängeschild“ zu prägen. Dabei steht Verlebendigung und die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen kulturellen Aspekten der Fuldaer Geschichte im Vordergrund. Mit der Bearbeitung sollen Veranstaltungen und Publikationen das reiche Erbe der Stadt gebündelt einer breiten Öffentlichkeit zugängig machen.
Diese starke Prägung in den Kontext zur Gegenwart zu bringen, dabei die frühmittelalterliche Herkunft Fuldas nicht zu vergessen und so die spannenden Felder der Künste und Geisteswissenschaften zusammen zu führen, ist das wesentliche Anliegen der Initiative. Das Ziel gilt es in einzelne Themen zu übersetzen und konkrete Projekte und Veranstaltungen durchzuführen.
Zentrales Anliegen von Fulda Barock ist es, das Thema Barock und die damit verbundenen Inhalte zu einer identifikationsstiftenden Komponente der Bürgerinnen und Bürger Fuldas zu machen und damit eine gebildete und wissende Auseinandersetzung mit dem Standort und seinen Potenzialen im Sinne von Geschichtsverständnis und Weiterentwicklung zu generieren.
Dieser Identifikations- und Bildungsaspekt soll hohen Qualitätsansprüchen folgen, um sich so von gängigen Festival-Konzepten in Deutschland zu unterscheiden, Fulda selbst als standortbezogener Baustein bereichern und national vernetzen. Damit soll die Initiative der Stärkung der kulturellen Identität der Stadt Fulda und ihrer Verbindung im regionalen, nationalen und europäischen Kontext dienen.
Insbesondere die wissenschaftliche Herangehensweise ist ein Garant für Qualität und Dauerhaftigkeit der Initiative. Die fachliche Qualität des damit implizierten Bildungsprogramms ist die Grundlage für Geschichtswissen und Lernbereitschaft. Dies verbindet sich mit lebenskultureller Vielfalt zu Standortbewusstsein und der Bereitschaft, sich mit gelebter und weiter entwickelter Geschichte auseinander zu setzen.
Sechs Hauptthemen bilden die Schwerpunkte der Idee:
1.Die wissenschaftliche Auseinandersetzung und Darstellung des Barock in Musik, darstellender und bildender Kunst, Geisteswissenschaften und Theologie sowie in Architektur
2.Die interdisziplinäre Herangehensweise und Zusammenarbeit
3.Die Durchführung von öffentlichen Veranstaltungen und Symposien
4.Die Herausgabe von Publikationen und die Verbindung zu andernorts geplanten Veröffentlichungen
5.Ein Bildungsprogramm in Vernetzung mit Hochschulen, Instituten, Schulen, Kindergärten, Volkshochschulen, Geschichtsvereine, etc.
6.Der interdisziplinäre Austausch und die Zusammenarbeit im Rahmen von Symposien, Veranstaltungen und Projekten bis hin zur europäischen Ebene