Das Konzept
Fulda Barock soll ein in Fulda verortetes festliches Symposium der barocken Lebenskultur auf allen Ebenen werden.
Fulda Barock - Die Initiative folgt einem hohen fachlichen und künstlerischen Anspruch - keinem kommerziellen Aspekt. Sie umfasst unvoreingenommen und interdisziplinär alle Bereiche der darstellenden und bildenden Künste, der Geisteswissenschaften sowie Architektur, Musik, Literatur, Theater, Handwerk, Philosophie, Theologie, Bildung, Gartenbau im umfassenden Sinne von Lebenskultur der Barockzeit und Gegenwart.
Fulda Barock kommuniziert die Fulda-spezifischen Standortqualitäten und -inhalte auf hohem Level und vernetzt sie mit anderen Orten. Bestehende Kontakte werden dafür ausgebaut.
Fulda Barock wird sich intensiv und tiefgreifend mit der Epoche des Barock auseinandersetzen und diese in unterschiedlichen Formen darstellen, gleichzeitig aber mit Gegenwartskunst und gegenwärtigen Lebensansprüchen verbinden, um so eine fruchtbringende Auseinandersetzung im Sinne von gelebter Geschichte in die Gesellschaft zu implementieren.
Fulda Barock soll in diesem Sinne einzigartig sein – typisch für unsere Stadt und damit ein Markenzeichen.
Fulda Barock präsentiert positive Lebenskultur gepaart mit fachlich wissenschaftlicher Betrachtungsweise in kommunikativer und öffentlichkeitswirksamer Form. Es wird Geschichtsbezug hergestellt und gezeigt, dass Geschichte nicht abgeschlossen, sondern entwickelte Substanz eines Standorts ist, die Motor für Standortdynamik und aktuelle Bezogenheit wird.
Fulda Barock wirkt identitätsstiftend. In der vorhandenen Dichte von Architektur, Musik, Kunst und Literatur, im weltlichen und im kirchlichen Sinne, nämlich in dem, was Fulda ausmacht, ist Fulda der einzige und ideale Ort in Deutschland, der diese Lebensform in derartig mustergültiger Weise repräsentieren und präsentieren kann.
Fulda Barock soll Bildungsprogramm sein. Geschichtsbewusstsein generiert Bildungsgrundlagen, ist Ausgang für Bildung und befähigt zur Auseinandersetzung.
Fulda Barock ist interdisziplinär. Die Veranstaltung wird im Rahmen von sich fortsetzenden Schwerpunkten die Vielfalt der Themenbereiche jeweils bedienen. Die Fuldaer Barocktage sollen einem Rhythmus von zwei oder drei Jahren für ein bis zwei Sommerwochen folgen.
Damit können vorhandene Veranstaltungskonzepte, vorhandene Institutionen wie Hochschule, Bibliothek, Stadtarchiv, VHS Geschichtsvereine, sonstige Veranstalter angesprochen, integriert und vernetzt werden oder sich mit dieser Initiative verbünden zu einem Fulda-typischen Ereignis von übergreifender und dauerhafter Wirkung. Die Konzentration dieser Veranstaltung wird deutlich machen, wie eine Tradition eine Stadt prägt und spezifisches Handeln auslöst.
Über den Jahresverlauf sollen einzelne Veranstaltungen und Festvorträge in Kooperation mit den vorgenannten Partnern angeboten werden.
Damit wird ein Veranstaltungskalender mit Bezug zum Festsymposium entstehen bei Alleinstellung des Symposiums als sommerliches Highlight.